OPTISYSTEM02

WAREMA Fassaden-Markisen mit ZIP-Führungsschienensystem

 

 

Zur Ausführung kommen Fenster-Markisen mit ZIP-Führungsschienensystem Fabrikat WAREMA, Typ V-FM.

Der Stoff wird bei diesem System über einen angeschweißten Reißverschluss in einem speziellen Einsatz in der Führungsschiene geführt. Durch diese Art der Seitensaumführung lassen sich Anlagen mit hoher Windstabilität realisieren.

 

Das angebotene Produkt ist nach DIN EN 13561 CE geprüft und gekennzeichnet.

 

1.1 Wellensystem

Tuchwelle aus stranggepresstem Aluminiumrohr, Durchmesser 62 mm, 1,5 mm stark. Die Befestigung des Behanges erfolgt mittels Kedernut, um evtl. Druckstellen durch Klemmleisten usw. zu vermeiden.

Die Lagerung der Welle muss über einen federnd gelagerten Wellenkern erfolgen. Dadurch wird eine Revision des Wellensystems nach unten, ohne Demontage der Blende (nur Revisionsdeckel) möglich.

 

1.2 Elektroantrieb

Rohrmotor 230 V, 50 Hz (Leistungsaufnahme auf Anlagengröße abgestimmt), Schutzart IP 44 mit Thermoschutz und eingebautem Kondensator. In der oberer Endlage ist eine drehmomentabhängige Abschaltung vorzusehen. In unterer Endlage schaltet der Motor automatisch ab. Einschließlich flexibler Leitung ca. 0,5 m lang.

 

Steckerkupplung: Stecker an Motorleitung verdrahtet, Kupplung für bauseitigen Anschluss, inklusive Kunststoffgehäuse für Steckerkupplung.

Der Anschluss erfolgt an die bauseitig vom Innenraum durch die Fassade geführte Zuleitung.

 

1.3 C-Führungsschiene 25/56 direkt befestigt (ohne Führungsschienenhalter = Typ V-FM)

Führungsschienen aus Aluminium, Abmessung 25 x 56 x 25 mm, 2-teilig, stranggepresst. Die Befestigung erfolgt direkt ohne Abstand auf der Fassade oder in der Laibung. In der Führungsschiene befindet sich ein coextrudiertes PVC-Profil, welches neben der eigentlichen Behangführung auch die Funktion der Dämpfung von Windeinflüssen hat.

 

1.4 Screen-Stoff - Dessin 3503

Markisenbespannung aus PVC-Überzogener Glasfaser. Schwer entflammbar nach DIN EN 4102-1 B1. Dessin 3503 gemäß der jeweils gültigen WAREMA Kollektion. Stoffgewicht 525 g/m². Für den Außenbereich sind Stoffe mit geringerem Gewicht nicht zugelassen. Bahnbreite 2500 mm. Bei größeren Breiten mit quer verlaufenden Schweißnähten. Auf eine einheitliche Optik ist zu achten. Die Tücher müssen schadstoffgeprüft sein nach ÖKO-Tex-Standard.

 

1.5 Blende, eckig

Blende aus stranggepresstem Aluminium, Abmessung 110 x 110 x 110 mm, Seitenteil aus Aluminium, kunststoffbeschichtet. Rechts- und Linksroller müssen mit Revisionsdeckel als untere Abdeckung lieferbar sein.

 

1.6 Fallprofil

aus Aluminiumprofil, mit Kedernut. Sichtbar. Seitliche schwarze Kunststoff-Endstopfen, die eine sichere Führung innerhalb der Führungsschienen ermöglichen. Je nach Anlagengrößen, Einbausituationen und/oder max. Windgrenzwerten können Fallprofile in

klein 22x24 mm, mittel 40x35 mm oder groß 47x35 mm zum Einsatz kommen.

 

1.7 Oberflächen

 

Alle sichtbaren Aluminiumteile sind pulverbeschichtet auszuführen.

 

Die Pulverbeschichtung erfolgt durch ein Polyesterpulver mit einer Schichtdicke von 60 - 120 my. Es wird eine chromfreie Vorbehandlung nach Qualitätsrichtlinie GSB-AI 631 angewendet. Dabei wird als Korrosionsschutz und Haftvermittler eine Passivierung auf Titanoxid-Basis im No-Rinse-Verfahren aufgebracht.

 

Für die pulverbeschichteten Aluminiumteile gilt die RAL-Classic-Farbkarte.

Die Farben DB 701, 702 und 703, sowie 8 Strukturfarben gemäß WAREMA Farbkarte sind ebenfalls ohne Mehrkosten lieferbar. Tarnfarben und Leuchtfarben sind ausgeschlossen.

 

1.8 Befestigungs- und Verbindungsteile

Innerhalb der Anlage aus V2A-Stahl oder Aluminium.

 

Für die Befestigung auf Holz, Aluminium oder Kunststoff müssen Schrauben mit Dichtbeschichtung zur Verhinderung von Wassereintritt durch Kapillarwirkung eingesetzt werden.

Bei Montage auf Holz müssen zusätzliche Edelstahl-Distanzscheiben mit EPDM-Dichtscheiben montiert werden.

Ein Prüfnachweis über die Dichtigkeit des Befestigungssystems ist auf Verlangen nachzureichen.

 

1.10 KUNSTSTOFFTEILE

Sämtlich Kunststoffteile sind in schwarz anzubieten.

 

 

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WAREMA Innen-Jalousien Typ 4.50.08

 

Zur Ausführung kommen Innen-Jalousien, Fabrikat WAREMA, mit seitlicher Führung.

 

Anwendungsbereich als Licht-, Blend- und Sichtschutz für den Innenbereich.

 

1. Oberschiene

Oberschiene aus rollgeformtem Stahlblech mit einer Abmessung von 41x43 mm. Die Farbe der Oberschiene ist in pulverbeschichteter Ausführung an das Lamellendessin angepasst gemäß Festlegung des Herstellers.

 

2. Lamellen

Lamellen aus Aluminiumband, hochflexibel, schwach gewölbt mit 50 mm Lamellenbreite. Die Lamellen werden konvex eingebaut. Farbe des Lamellenbehanges gemäß Dessin 71018 der aktuell gültigen WAREMA Kollektion.

 

3. Leiterkordel

Leiterkordel aus Polyester. Farbe der Leiterkordel an die Lamellenfarbe angepasst.

 

4. Aufzugssystem

Aufzugsband, 6 mm breit aus hochfestem Polyester in den Farben weiß, grau und schwarz mit hoher Lebensdauer.

 

5. Seitliche Führung

Durch polyamidummantelte Stahldrahtlitze Ø 2,3 mm.

 

6. Unterschiene

Unterschiene aus stranggepresstem Aluminiumprofil mit einer Abmessung von 27x1 2mm (bei 25 mm Lamelle), 35x12 mm (bei 35 mm Lamelle) bzw. 50x20 mm (bei 50 mm Lamelle). Die Farbe der Unterschiene ist in pulverbeschichteter Ausführung an das Lamellendessin angepasst. Inklusive Abdeckprofil in der Unterschiene in eloxierter Ausführung (C0).

 

7. Antrieb und Bedienung

Mittels 230 Volt-Motor mit integriertem Endschalter und oberem Abschaltpunkt wird die Innen-Jalousie hoch- und tiefgefahren sowie die Lamellenstellung vorgenommen. Auf Wunsch mit schnell einstellbarer Endabschaltung lieferbar. Ein exakter Gleichlauf der Motoren ist nicht gewährleistet. Deshalb kann es bei Gruppensteuerung in Zwischenstellungen zu unterschiedlichen Behanghöhen bei gleichen Anlagenhöhen kommen.

 

8. Oberflächenbehandlung

Die Pulverbeschichtung erfolgt durch ein Polyesterpulver mit einer Schichtdicke von 60 - 120 my. Es wird eine chromfreie Vorbehandlung nach Qualitätsrichtlinie GSB-Al 631 angewendet. Dabei wird als Korrosionsschutz und Haftvermittler eine Passivierung auf Titanoxid-Basis im 'No-Rinse'-Verfahren aufgebracht. Für diepulverbeschichteten Aluminiumteile (außer Lamellen) gilt die RAL-Classic-Farbkarte. Die Farben DB 701, 702 und 703 sind ebenfalls ohne Mehrkosten lieferbar. Tarn- und Leuchtfarben sind ausgeschlossen.

 

 

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LON-STEUERUNG:

 

Allgemeines

Die Wetterstation erfasst Messwerte für Außenhelligkeiten, Windgeschwindigkeiten, Niederschlag, Temperaturen und berechnet permanent den Sonnenstand. Die Messwerte der einzelnen Sensoren sowie Datum, Uhrzeit und der aktuelle Sonnenstand (Elevation und Azimut) werden allen Bus-Teilnehmern zur Verfügung gestellt

Die für die Funktionalität notwendigen Programme und Parameter zur Messwertverarbeitung sind in den dezentralen Aktorknoten hinterlegt, so dass ein autarkes, dezentrales Steuerungssystem gewährleistet ist.

Für jeden Motor ist ein separater Inkrementalgebereingang und Motoranschluss sowie separate Messwertverarbeitungen und Jahresverschattungsdiagramme in den Aktoren vorzusehen.

 

Inkrementalgeber

Die Ansteuerung der Behänge hat prozentual für die Positionierung (Behang in obere Endposition = 0 %; Behang in untere Endposition = 100 %) und graduell für die Lamellenverstellung (z.B. Lamellenwinkel von - 75°bis 75°) zu erfolgen. Um eine genaue Positionierung zu erreichen muss der Antrieb einen Inkrementalgeber haben, der mit einer Auflösung von min. 2° einen Impuls erzeugt. Durch das Zählen dieser Impulse vom Aktor während des Motorlaufes kann die Behanghöhe und der Lamellenwinkel sehr genau bestimmt und reproduzierbar eingestellt werden. Dabei muss auch bei geräteübergreifenden Gruppen exakter Gleichstand der Motorwellen erreicht werden.

Der maximale und minimale Lamellenwinkel ist von dem anzusteuernden Behangtyp abhängig. Die tatsächlich erreichbaren Auflösungen/Toleranzen sind von den verwendeten Antrieben und vom mechanischen Gesamtsystem des Sonnenschutzproduktes abhängig.

 

Fensterkontakt

Falls z. B. geöffnete Fensterflügel in den Fahrweg der Behänge ragen, müssen für jeden Flügel Fensterkontakte vorgesehen werden, welche die Fahrt des Sonnenschutzes blockieren.

 

Örtliche Bedienung

Bedienung mit örtlichen Bedienelementen. (Jalousietaster)

Durch kurzzeitiges Betätigen des Tasters (< 0,6 s) muss eine feine Winkelverstellung der Lamellen möglich sein. Bei Betätigungsdauer des Tasters zwischen 0,6 s und 2,6 s fährt der Behang für diese Betätigungszeit. Durch eine längere Betätigungszeit ( ³ 2,6 s) muss ein Fahrkommando ausgelöst werden, das den Behang in die obere bzw. untere Endlage verfährt. Zum Stoppen muss ein Tasten des Bedienelementes in die entgegen gesetzte Richtung genügen.

 

Zentrale Bedienung

In jeder Motorsteuereinheit müssen individuelle, auf den Nutzer abgestimmte Schaltpunkte für z.B. Wind, Sonne, Uhr parametriert werden können. Mehrere oder alle Aktoren müssen über den Bus zu sinnvollen Gruppen zusammengefasst werden können. Durch diese Gruppenbildung besteht die Möglichkeit, Fahrbefehle für z.B. Raumteile, Einzelräume, Raumgruppen, Fassaden oder für das gesamte Gebäude über zentrale oder lokale Bedienelemente auszulösen.

Bei Nutzungsänderung der Räume darf keine Umverdrahtung erfolgen, sondern lediglich ein Änderung der Gruppenbildung per Software über den Bus.

 

Automatikwiederkehr

Bei örtlicher Bedienung muss die Photoautomatik ausgeschaltet werden können. Nach einer parametrierbaren Zeit von 1 bis 240 Minuten, nach der jüngsten Handbedienung muß die Photoautomatik wieder zugeschaltet werden können. Des weiteren muss die Photoautomatik auchauf unbegrenzte Zeit ausschaltbar sein, so dass nur ein separater Szenenaufruf die Photoautomatik aktiviert. Dieser Szenenaufruf muß auch zu internen Schaltzeiten parametrierbar sein. Die Automatikwiederkehr muss zu festen Uhrzeiten, zum Wechsel des Tages, nach Handbedienung automatisch (nach einer parametrierbaren Zeit), durch externen Taster und bei direkt angeschlossenen Tastern durch Tastendruck Hoch und Tief gleichzeitig einschaltbar sein.

 

Begrenzung örtliche Bedienung

Zur Vermeidung von Überhitzung muss die manuelle Bedienung auf den Bereich Cut Off (aus Lamellennachführung) bis geschlossen begrenzt werden können.

Die Begrenzung muss durch digitalen Eingang oder Szene ein/ausschaltbar sein.

 

Heiz- Kühlunterstützung durch Sonnenschutz

Bei Abwesenheit muss der Sonnenschutz die Heiz- bzw. Kühlanforderung des Raumes zur Energieeinsparung unterstützen.

Die Lamellennachführungen im Aktor müssen bei Präsenz zwischen Arbeitstag/Wochenende, Heizen oder Kühlen, Sommer zur Tageslichtoptimierung umschaltbar sein.

 

Lamellennachführung

Es muss eine automatische stufenweise Nachführung der Lamellen des Sonnenschutzproduktes in Abhängigkeit des aktuellen Sonnenstandes erfolgen. Die Sonnenstandsberechnung muss den projizierten Winkel, berechnet aus dem Elevationswinkel und dem Azimutwinkel, berücksichtigen. Hierdurch ist gewährleistet, dass kein direktes Sonnenlicht durch die Lamellen in den Raum eintritt. Gleichzeitig wird diffuses Tageslicht in den Raum geleitet um Kunstlicht zu reduzieren. Die maximal mögliche Auflösung der Lamellenwinkel ist von der Gesamtmechanik des verwendeten Behanges abhängig.

Ist ein einstellbarer oberer Sonnengrenzwert rdquo;Sonnerdquo; überschritten und ist die Einschaltverzögerungszeit abgelaufen (siehe oben), so müssen die Lamellen anhand einer in der Motorsteuereinheiten abgelegten Tabelle schrittweise dem Sonnenstand nachgeführt werden. Die Auswahl einer Position und ggf. Neigung aus dieser in der Motorsteuereinheit abgelegten Tabelle, muss über den aktuellen Elevations- und Azimutwinkel der Sonne in feinen Schritten erfolgen.

Im Gerät müssen mehrere unabhängige Nachführungstabellen vorhanden sein, welche den Controller zuordenbar sind.

 

Jahresverschattungsdiagramm

Das Jahresverschattungsdiagramm ist ein weiterer Baustein zur Optimierung des Sonnenschutzes und/oder der Tageslichtsystems.

Es müssen die tages- und jahreszeitlichen Schattenverläufe Abhängig von der Nachbarbebauung Schenkeln und Winkel für mindestens einen Punkt je Fenster bzw. Raum berechnet werden.

Basis für die Berechnung sind Gebäudepläne, geographische Lage und Ausrichtung sowie Lagepläne der schattenwerfenden Nachbarbebauungen.

Diese berechneten Schattenverläufe sind als Daten in den Motorsteuereinheiten hinterlegt und bewirken, dass der jeweilige Behang erst bei tatsächlicher Besonnung in Abschirmstellung fährt bzw. Tageslichtnutzung bei Schatten ermöglicht.

Pro Tag sind 96 Verschattungs- oder Besonnungsphasen einstellbar. Die Verläufe sind im 15-Minuten-Raster zwischen 00:00 Uhr und 24:00 Uhr definierbar. Die Phasen der Verschattung und Besonnung sind für jeweils 15 Tage identisch.

Umliegende Bebauungen können bis zu einer Entfernung von 2500 m vom betreffenden Objekt berücksichtigt werden. Die Verschattungsdaten können für Gebäude mit lotrechten Fassaden (ohne Überhänge) mit einer Gesamthöhe bis zu 999 m ermittelt werden, Innenhöfe werden dabei berücksichtigt.

 

 

 

 

 

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Einheit: Stk

Herstellerinformation

WAREMA RENKHOFF SE
Hans-Wilhelm-Renkhoff-Str. 2 97828 Marktheidenfeld

Tel +49 (0)9391 20-3036
Internet  www.warema.de/
Bereich Sonnenschutz / Blendschutz / Sichtschutz

Technischer Sonnenschutz von WAREMA, dem führenden SonnenLichtManager. Raffstoren, Rollladen, Fenster- und Fassaden-Markisen, Lichtlenk-Systeme, Rollos, Faltstores, Insektenschutz, Jalousien, Verdunkelungen, Flächenvorhänge, Vertikal-Jalousien, Terrassen-Markisen, Terrassendächer, Sonnensegel, Wintergarten-Markisen, Großlamellen, Schiebe-, Dreh- und Faltläden, Steuerungssysteme, Funksysteme.

Stand 15.01.2019   Texte 905