OPTISYSTEM01

WAREMA Raffstoren Typ E 80 A6

 

 

Zur Ausführung kommen Raffstoren Fabrikat WAREMA, Typ E 80 A6.

 

Um den Verschleiß an den Raffstoren über die Gewährleistungsfrist hinaus einzugrenzen werden folgende Forderungen zwingend vorgeschrieben:

 

Sämtliche Stanzungen in den Lamellen sind mit Schutzösen zu versehen. Um den einwandfreien Lauf der Lamellen auch bei Wärmebewegungen der Fassade und der Lamellen zu gewährleisten müssen die Führungsschienen mindestens 25 mm tief sein. Die Oberschiene ist aus stranggepresstem Aluminium (kein Zink- oder Aluminum-Blech) vorzusehen.

 

Um eine bessere Kräfteverteilung zu erreichen sind die Motore als Mittelmotore mit angeflanschtem Planetengetriebe und beidseitigem Wellenabgang auszuführen. Außerdem vereinfacht sich das Ankuppeln von Behängen bei einer nachträglichen Raumaufteilung.

 

1. Oberschiene

59 mm breit, 51 mm hoch, aus 1,5 mm starkem, stranggepresstem Aluminiumprofil ohne Oberflächenbehandlung (kein rollgeformtes Aluminium-Band oder verzinkte Stahlbänder). Aus optischen Gründen muss die Kopfleiste nach unten geschlossen ausgeführt werden. Weiterhin ist hierdurch ein Verschieben oder Wandern der Einbauteile ausgeschlossen.

Wendewelle aus verzinktem Vierkant-Stahlrohr. Wartungsfreie, gekapselte, teflonhaltige Lager mit Wenderolle und Bandspule aus Kunststoff, Segmentwendung zur Verhinderung der selbsttätigen Verstellung der Lamellen.

 

2. Lamellen

80 mm breit, ca. 0,45 mm dick, konkav-konvex-gewölbt, beidseitig randgebördelt, aus speziallegiertem, mit lichtechtem Lack im Spezialverfahren korrosionsbeständig einbrennlackiertem Aluminium in Farbe RAL 9016 verkehrsweiß. Sämtliche Stanzungen in den Lamellen sind mit schwarzen Schutzösen zur Führung der Aufzugsbänder (Verminderung des Abriebes) und zur Befestigung der Stege der Leiterkordel versehen.

 

Der Behang fährt mit nach außen geschlossenen Lamellen ab und mit nach innen geschlossenen Lamellen auf.

 

3. Leiterkordel

Polyester-Leiterkordel, mit Kevlar-Einlage, schwarz, in schwerer Sonderausführung, mit Doppelstegen. Jede Lamelle wird am oberen Steg der Leiterkordel befestigt.

 

4. Aufzugsbänder

Spezialbeschichtetes Polyesterband 6 mm breit, schwarz in witterungsbeständiger Ausführung, dehnungs- und schrumpfarm, bruch- und knickfest. Das Aufzugsband wird durch nur 5 x 9 mm Öffnungen in den Schutzösen des Aufzugsbandes geführt, wodurch der Lichteinfall in den Innenraum im Bereich der Schutzösen des Aufzugsbandes auf ein Minimum reduziert wird. Größere Stanzungen für Aufzugsband sind nicht zulässig.

 

5. Unterschiene

80 mm breit, 20 mm hoch, aus stranggepresstem Aluminiumprofil, mit schwarzen Endkappen aus Kunststoff. In den Endkappen sind verschiebbare Führungsnippeln mit Hinterschnitt, um ein Aushängen des Behanges zu verhindern

 

6. Seitenführung

Seitenführung durch schwarze Führungsnippel aus glasfaserverstärktem Polyamid, schlagfest, mit den Lamellen verbunden, wechselseitig genippelt sowie Führungsschienen 25/18 mm, U-Profil aus stranggepresstem Aluminium, mit eingezogenen schwarzen Kedern zur Geräuschdämmung, einschließlich der erforderlichen Führungsschienenhalter.

 

7. Antrieb

Verdeckt eingebauter, 230V-Mittelmotor, Schutzart IP 54, mit angeflanschtem Planetengetriebe und beidseitigem Wellenabgang, eingebauten Endschaltern und Thermoschutzschalter. Es sind generell Motore mit einstellbaren oberen und unteren Endschaltern einzusetzen.

 

8. Bedienung

Hochfahren und Tieffahren der Raffstoren durch Bedienung eines Schalters. Wenden der Lamellen durch leichtes Antippen der jeweiligen Richtung. Bei Erreichen der oberen oder unteren Endlage bewirken die im Motor eingebauten Endschalter das automatische Abschalten des Antriebes.

 

9. Oberflächenbehandlung

Die sichtbaren Aluminiumteile sind in den Pulverfarben gemäß WAREMA Farbwelt pulverbeschichtet. Die Pulverfarben stehen in bis zu 5 unterschiedlichen Oberflächenqualitäten zur Verfügung.

Die Pulverbeschichtung ist mit einem Polyesterpulver in einer Schichtdicke von 60 - 120 my auszuführen. Die Vorbehandlung muss chromfrei im No-Rinse-Verfahren nach Qualitätsrichtlinie GSB AL 631 erfolgen.

HINWEIS!

Für die pulverbeschichteten Aluminiumteile müssen die Farben der RAL CLASSIC-Farbkarte, mindestens 6 DB-Farben sowie 97 Strukturfarben gemäß Hersteller-Farbspezifikation auswählbar sein. Tarnfarben und Leuchtfarben sind ausgeschlossen.

 

10. Befestigung

Bei Befestigung der Raffstoren auf Holz, Aluminium oder Kunststoff müssen Schrauben mit Dichtbeschichtung zur Verhinderung von Wassereintritt durch Kapillarwirkung eingesetzt werden.

Bei Montage auf Holz müssen zusätzlich Edelstahl-Distanzscheiben mit EPDM-Dichtscheiben montiert werden. 

 

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WAREMA Objekt-Rollo Typ OT.O.08

 

Zur Ausführung kommen Objekt-Rollos mit Träger, Fabrikat WAREMA, als freihängende Anlagen für senkrechten Einbau.

 

Anwendungsbereich als Licht-, Blend- und Sichtschutz für den Innenbereich.

 

1. Träger

Träger aus verzinktem Stahl, pulverbeschichtet in den Farben der gültigen RAL-Classic-Farbkarte. Die Farben DB 701, 702 und 703 sind ebenfalls ohne Mehrkosten lieferbar. Tarn- und Leuchtfarben sind ausgeschlossen. Abdeckkappen aus Kunststoff.

 

2. Behang

Screengewebe mit niedrig emittierender Aluminiumbedampfung E(kleinergleich)0,17, WAREMA Dessin 431691. Die alubedampfte Stoffseite muss zur Rauminnenseite angebracht werden.

1Bei stark absorbierenden Stoffen mit Low-E-Beschichtung zur Rauminnenseite, besteht die Gefahr von Glasbruch. Deshalb muss bei der Planung eine Hinterlüftung und ein entsprechend großer Abstand zur Verglasung berücksichtigt werden. Eine Überprüfung ist daher zwingend erforderlich.

 

3. Welle

Aluminium-Tuchwelle Ø 62 mm bis 3000 mm Anlagenbreite. Ab 3000 mm Anlagenbreite und Anlagenhöhe wird eine Stahlwelle Ø 78 mm eingesetzt.

 

4. Endstab

Endstab aus Aluminium mit der Abmessung von 25 x 43 mm, pulverbeschichtet in den Farben der gültigen RAL-Classic-Farbkarte. Die Farben DB 701, 702 und 703 sind ebenfalls ohne Mehrkosten lieferbar. Tarn- und Leuchtfarben sind ausgeschlossen.

 

5. Antrieb und Bedienung

Antrieb mittels Rohrmotor 230 Volt, 50 Hz, Schutzart IP 44, mit eingebautem Thermoschutz und eingebautem Kondensator, einstellbare obere und untere Abschaltposition des Motors. Stecker am Motor verdrahtet, mit Kupplung für bauseitigen Anschluss. Schalter bauseitig.

 

6. Oberflächenbehandlung

Die Pulverbeschichtung ist mit einem Polyesterpulver in einer Schichtdicke von 60 - 120 my auszuführen. Die Vorbehandlung muss chromfrei im No-Rinse-Verfahren nach Qualitätsrichtlinie GSB AL 631 erfolgen.

Für die pulverbeschichteten Aluminiumteile gilt die RAL-Classic-Farbkarte. Die Farben DB 701, 702 und 703 sind ebenfalls ohne Mehrkosten lieferbar. Tarn- und Leuchtfarben sind ausgeschlossen.

 

Menge: ...............Einheit: StkEP: ....................GP: ...................

 

LON-STEUERUNG:

 

Allgemeines

Die Wetterstation erfasst Messwerte für Außenhelligkeiten, Windgeschwindigkeiten, Niederschlag, Temperaturen und berechnet permanent den Sonnenstand. Die Messwerte der einzelnen Sensoren sowie Datum, Uhrzeit und der aktuelle Sonnenstand (Elevation und Azimut) werden allen Bus-Teilnehmern zur Verfügung gestellt

Die für die Funktionalität notwendigen Programme und Parameter zur Messwertverarbeitung sind in den dezentralen Aktorknoten hinterlegt, so dass ein autarkes, dezentrales Steuerungssystem gewährleistet ist.

Für jeden Motor ist ein separater Inkrementalgebereingang und Motoranschluss sowie separate Messwertverarbeitungen und Jahresverschattungsdiagramme in den Aktoren vorzusehen.

Inkrementalgeber

Die Ansteuerung der Behänge hat prozentual für die Positionierung (Behang in obere Endposition = 0 %; Behang in untere Endposition = 100 %) und graduell für die Lamellenverstellung (z.B. Lamellenwinkel von - 75°bis 75°) zu erfolgen. Um eine genaue Positionierung zu erreichen muss der Antrieb einen Inkrementalgeber haben, der mit einer Auflösung von min. 2° einen Impuls erzeugt. Durch das Zählen dieser Impulse vom Aktor während des Motorlaufes kann die Behanghöhe und der Lamellenwinkel sehr genau bestimmt und reproduzierbar eingestellt werden. Dabei muss auch bei geräteübergreifenden Gruppen exakter Gleichstand der Motorwellen erreicht werden.

 

Der maximale und minimale Lamellenwinkel ist von dem anzusteuernden Behangtyp abhängig. Die tatsächlich erreichbaren Auflösungen/Toleranzen sind von den verwendeten Antrieben und vom mechanischen Gesamtsystem des Sonnenschutzproduktes abhängig.

 

Fensterkontakt

Falls z. B. geöffnete Fensterflügel in den Fahrweg der Behänge ragen, müssen für jeden Flügel Fensterkontakte vorgesehen werden, welche die Fahrt des Sonnenschutzes blockieren.

 

Örtliche Bedienung

Bedienung mit örtlichen Bedienelementen. (Jalousietaster)

Durch kurzzeitiges Betätigen des Tasters (< 0,6 s) muss eine feine Winkelverstellung der Lamellen möglich sein. Bei Betätigungsdauer des Tasters zwischen 0,6 s und 2,6 s fährt der Behang für diese Betätigungszeit. Durch eine längere Betätigungszeit ( ³ 2,6 s) muss ein Fahrkommando ausgelöst werden, das den Behang in die obere bzw. untere Endlage verfährt. Zum Stoppen muss ein Tasten des Bedienelementes in die entgegen gesetzte Richtung genügen.

 

Zentrale Bedienung

In jeder Motorsteuereinheit müssen individuelle, auf den Nutzer abgestimmte Schaltpunkte für z.B. Wind, Sonne, Uhr parametriert werden können. Mehrere oder alle Aktoren müssen über den Bus zu sinnvollen Gruppen zusammengefasst werden können. Durch diese Gruppenbildung besteht die Möglichkeit, Fahrbefehle für z.B. Raumteile, Einzelräume, Raumgruppen, Fassaden oder für das gesamte Gebäude über zentrale oder lokale Bedienelemente auszulösen.

Bei Nutzungsänderung der Räume darf keine Umverdrahtung erfolgen, sondern lediglich ein Änderung der Gruppenbildung per Software über den Bus.

 

Automatikwiederkehr

Bei örtlicher Bedienung muss die Photoautomatik ausgeschaltet werden können. Nach einer parametrierbaren Zeit von 1 bis 240 Minuten, nach der jüngsten Handbedienung muß die Photoautomatik wieder zugeschaltet werden können. Des weiteren muss die Photoautomatik auch auf unbegrenzte Zeit ausschaltbar sein, so dass nur ein separater Szenenaufruf die Photoautomatik aktiviert. Dieser Szenenaufruf muß auch zu internen Schaltzeiten parametrierbar sein. Die Automatikwiederkehr muss zu festen Uhrzeiten, zum Wechsel des Tages, nach Handbedienung automatisch (nach einer parametrierbaren Zeit), durch externen Taster und bei direkt angeschlossenen Tastern durch Tastendruck Hoch und Tief gleichzeitig einschaltbar sein.

 

Begrenzung örtliche Bedienung

Zur Vermeidung von Überhitzung muss die manuelle Bedienung auf den Bereich Cut Off (aus Lamellennachführung) bis geschlossen begrenzt werden können.

Die Begrenzung muss durch digitalen Eingang oder Szene ein/ausschaltbar sein.

 

Heiz- Kühlunterstützung durch Sonnenschutz

Bei Abwesenheit muss der Sonnenschutz die Heiz- bzw. Kühlanforderung des Raumes zur Energieeinsparung unterstützen.

Die Lamellennachführungen im Aktor müssen bei Präsenz zwischen Arbeitstag/Wochenende, Heizen oder Kühlen, Sommer zur Tageslichtoptimierung umschaltbar sein.

 

Lamellennachführung

Es muss eine automatische stufenweise Nachführung der Lamellen des Sonnenschutzproduktes in Abhängigkeit des aktuellen Sonnenstandes erfolgen. Die Sonnenstandsberechnung muss den projizierten Winkel, berechnet aus dem Elevationswinkel und dem Azimutwinkel, berücksichtigen. Hierdurch ist gewährleistet, dass kein direktes Sonnenlicht durch die Lamellen in den Raum eintritt. Gleichzeitig wird diffuses Tageslicht in den Raum geleitet um Kunstlicht zu reduzieren. Die maximal mögliche Auflösung der Lamellenwinkel ist von der Gesamtmechanik des verwendeten Behanges abhängig.

Ist ein einstellbarer oberer Sonnengrenzwert rdquo;Sonnerdquo; überschritten und ist die Einschaltverzögerungszeit abgelaufen (siehe oben), so müssen die Lamellen anhand einer in der Motorsteuereinheiten abgelegten Tabelle schrittweise dem Sonnenstand nachgeführt werden. Die Auswahl einer Position und ggf. Neigung aus dieser in der Motorsteuereinheit abgelegten Tabelle, muss über den aktuellen Elevations- und Azimutwinkel der Sonne in feinen Schritten erfolgen.

Im Gerät müssen mehrere unabhängige Nachführungstabellen vorhanden sein, welche den Controller zuordenbar sind.

 

Jahresverschattungsdiagramm

Das Jahresverschattungsdiagramm ist ein weiterer Baustein zur Optimierung des Sonnenschutzes und/oder der Tageslichtsystems.

Es müssen die tages- und jahreszeitlichen Schattenverläufe Abhängig von der Nachbarbebauung Schenkeln und Winkel für mindestens einen Punkt je Fenster bzw. Raum berechnet werden.

Basis für die Berechnung sind Gebäudepläne, geographische Lage und Ausrichtung sowie Lagepläne der schattenwerfenden Nachbarbebauungen.

Diese berechneten Schattenverläufe sind als Daten in den Motorsteuereinheiten hinterlegt und bewirken, dass der jeweilige Behang erst bei tatsächlicher Besonnung in Abschirmstellung fährt bzw. Tageslichtnutzung bei Schatten ermöglicht.

Pro Tag sind 96 Verschattungs- oder Besonnungsphasen einstellbar. Die Verläufe sind im 15-Minuten-Raster zwischen 00:00 Uhr und 24:00 Uhr definierbar. Die Phasen der Verschattung und Besonnung sind für jeweils 15 Tage identisch.

Umliegende Bebauungen können bis zu einer Entfernung von 2500 m vom betreffenden Objekt berücksichtigt werden. Die Verschattungsdaten können für Gebäude mit lotrechten Fassaden (ohne Überhänge) mit einer Gesamthöhe bis zu 999 m ermittelt werden, Innenhöfe werden dabei berücksichtigt.

 

 

 

 

 

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Einheit: Stk

Herstellerinformation

WAREMA RENKHOFF SE
Hans-Wilhelm-Renkhoff-Str. 2 97828 Marktheidenfeld

Tel +49 (0)9391 20-3036
Internet  www.warema.de
Bereich Sonnenschutz / Blendschutz / Sichtschutz

Technischer Sonnenschutz von WAREMA, dem führenden SonnenLichtManager. Raffstoren, Rollladen, Fenster- und Fassaden-Markisen, Lichtlenk-Systeme, Rollos, Faltstores, Insektenschutz, Jalousien, Verdunkelungen, Flächenvorhänge, Vertikal-Jalousien, Terrassen-Markisen, Terrassendächer, Sonnensegel, Wintergarten-Markisen, Großlamellen, Schiebe-, Dreh- und Faltläden, Steuerungssysteme, Funksysteme.

Stand 15.01.2018   Texte 883