Der Anbieter hat sich vor Angebotsabgabe über den

Der Anbieter hat sich vor Angebotsabgabe über den

Umfang der auszuführenden Arbeiten zu überzeugen und

die örtlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen.

Bedenken gegen die Art der in der Ausschreibung vor

gegebenen Ausführungen sind vor Beginn der Arbeit dem

Auftraggeber schriftlich mitzuteilen. Nachträge

außerhalb dieser Ausschreibung sind nur möglich, wenn

sie der örtlichen Bauleitung bzw. deren Stellvertretung

innerhalb einer angemessenen Frist vor Ausführung

mitgeteilt wurden und von dieser ausdrücklich

schriftlich genehmigt sind.

 

Für die Ausführung der Arbeiten sind die Aus-

führungsanweisungen des Materialherstellers

unbedingt einzuhalten. Die Technischen Merkblätter

gelten als verbindliche Grundlage des Angebotes.

 

Der Materialhersteller hat den Nachweis eines

zertifizierten Qualitätsmanagementsystems nach

DIN ISO 9001/2000 zu erbringen.

 

In die Einheitspreise sind alle Aufwendungen

einzurechnen, die zur Erreichung des in der jeweiligen

Position beabsichtigten Endzustandes erforderlich

werden.

 

Eine Leistung, die von den vorgesehenen technischen

Spezifikationen abweicht, darf angeboten werden, wenn

sie mit dem geforderten Schutzniveau in Bezug auf

Sicherheit, Gesundheit und Gebrauchstauglichkeit

gleichwertig ist. Die Abweichung muß im Angebot

eindeutig bezeichnet sein. Die Gleichwertigkeit ist mit

dem Angebot nachzuweisen.

 

Baustoffe oder Bauteile, die dem Vertrag nicht ent-

sprechen, sind auf Anordnung des Auftraggebers von

der Baustelle zu entfernen.

 

Der Auftragnehmer hat die Leistung im eigenen Betrieb

auszuführen. Mit schriftlicher Zustimmung des Auftrag-

gebers darf er sie an Nachunternehmer übertragen.

 

Der Auftragnehmer hat bei Weitervergabe von Bau-

leistungen an Nachunternehmer die Verdingungsordnung

für Bauleistung (VOB) zugrunde zu legen.

 

Der Auftragnehmer hat die Nachunternehmer dem Auf-

traggeber vor Auftragerteilung schriftlich zu nennen.

 

 

Der Aufragnehmer übernimmt gemäß VOB, Teil B/§ 13,

die Gewähr, daß seine Leistung zur Zeit der Abnahme die

* vertraglichen zu gesicherten Eigenschaften hat

* den anerkannten Regeln der Technik entspricht

und

* nicht mit Fehlern behaftet ist; die den Wert oder die

Tauglich- keit zu dem gewöhnlichen oder nach dem

Vertrag vorrausgesetzten Gebrauch aufheben oder

mindern.

Mit dem Tag der Abnahme gilt eine Gewährleistung nach

VOB, Teil B/§ 13 Absatz 4, als vereinbart.

 

Als System sind Produkte der Sika Deutschland GmbH

vor- gesehen. Werden andere als im

Leistungsverzeichnis genannte Materialien bzw. Systeme

angeboten, so ist deren Gleichwertigkeit durch

entsprechende technische Unterlagen

(Eigenschaftsnachweise, Technische Merkblätter des

Materialherstellers u.ä.) nachzuweisen. Ohne

entsprechende Produktenennungen gilt das

ausgeschriebene System als angeboten.

 

Angebotenes System:..............................

 

Es dürfen nur die Produkte/Systeme eines Materialher-

stellers angeboten werden. Der Einsatz von Materialien

unterschiedlicher Hersteller ist aus Gewährleistungs-

gründen und der nicht sichergestellten Verträglichkeit

bzw. Haftung untereinander, nicht erlaubt.

 

Zur Überprüfung der Material- und

Ausführungseigenschaften ist die Bauleitung berechtigt,

auf der Baustelle Materialproben zur Analyse zu

entnehmen. Die Kosten hierfür trägt der

Auftraggeber.

 

Die im System beschriebenen Schichtdicken und

Verbrauchsmengen müssen eingehalten werden.

 

Der Auftragnehmer hat grundsätzlich den

Betonuntergrund auf Eignung zu überprüfen (siehe

DAfStb-Richtlinie, Teil 2 Abschnitt 2.2 und 2.3 bzw.

Teil 3, Anhang A). Evtl. Einwände sind

der Bauleitung unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

 

 

Die Produkte für den Schutz und die Instandsetzung von

Betonbauteilen werden in der Liste C der Bauregelliste

des Deutschen Instituts für Bautechnik geführt. Bei

diesen Produkten entfallen Verwendbarkeits- und

Übereinstimmungsnachweise; diese Liste C gilt allgemein

für Bauprodukte, für die es weder Technische

Baubestimmungen noch allgemein anerkannte Regeln der

Technik gibt und für die die Erfüllung

bauordnungsrechtlicher Anforderungen nur eine

untergeordnete Bedeutung haben.

Bei Ausführungen, die für die Erhaltung der

Standsicherheit von Betonbauteilen erforderlich sind,

sind

* die DAfStb-Richtlinie "Schutz und Instandsetzung von

Betonbauteilen" des Deutschen Ausschusses für

Stahlbeton (Instandsetzungs-Richtlinie, Ausgabe

10/2001)

und für den Bereich des Bundesministers für Verkehr,

Bauen und Wohnen (BMVBW)

* die DIN V 18026:2006-06 unter Berücksichtigung der

DIN EN 1504-2:2005-01 für alle OS-Systeme ausser OS-7

und OS-10,

für den Bereich des Bundesministers für Verkehr, Bau

und Stadtentwicklung (BMVBS)

* die DIN V 18028:2006-03 unter Berücksichtigung der

DIN EN 1504-5:2005-03 (Injektionen von Betonbauteilen)

* die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und

Richtlinien für Ingenieurbauten (ZTV-ING)

insbesondere Teil 3, Massivbau, Abschnitt 4

(Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen) und

Abschnitt 5 (Füllen von Rissen und Hohlräumen in

Betonbauteilen) mit ihren Technischen Lieferbedingungen

(TL) bzw. Technischen Prüfvorschriften (TP)

einzuhalten. Die Stoffe/Materialien werden in der

Bauregelliste A, Teil 2, lfd. Nr. 2.22 - 2.25 des DIBt

geführt.

 

Im Teil 3 der DAfStb-Instandsetzungsrichtlinie sind die

Anforderungen an die Betriebe und die Überwachung der

Ausführung zu beachten.

 

Die Musterverordnung über Anforderungen an Hersteller

(=Ausführer) von Bauprodukten und Anwender von

Bauarten (MHAVO) und über die Überwachung von

Tätigkeiten mit Bauprodukten und bei Bauarbeiten

(MÜTVO) sind aufgrund der §20 und §23 bzw. §81 der

Musterbauordnung - MBO - und deren Einführung in die

Landesbauordnung -LBO - verbindlich zu beachten.

 

Der sachkundige Planer legt fest, ob die geplante

Maßnahme für die Erhaltung der Standsicherheit

erforderlich ist und welche Maßnahmen zur Überwachung

der Ausführung (siehe Teil 3 der

DAfStb-Instandsetzungsrichtlinie) zu treffen sind.

Diese Angaben sind in die Ausschreibungsunterlagen

aufzunehmen.

 

Wir empfehlen lt. Abschnitt 3.3 im Teil 1 der

DAfStb-Instandsetzungsrichtlinie die Ausfertigung eines

Instandhaltungsplans, der planmäßige Inspektionen und

Angaben zur Wartung und Instandhaltungsmaßnahmen

enthält.

Herstellerinformation

Sika Deutschland GmbH
Kornwestheimer Str. 107 70439 Stuttgart

Tel (0)711 80091397
Fax (0)711 800910071
Internet  www.sika.de
Bereich Bauchemie / Beschichtungen / Putze

Bauchemie, Industriewerkstoffe

Stand 24.01.2019   Texte 5359